Forellenbesatz an der Alb - oberes Albtal am 17.05.2014

Forellenbesatz an der Alb - oberes Albtal

Hochwasser und Ufervertritt durch Weidevieh machen es der heimischen Bachforelle zunehmend schwerer in der Alb abzulaichen. Nicht vorhandene oder zu nah am Wasser liegende Weidezäune entlang der Alb im oberen Albtal ermöglichen es Pferden und Kühen das Ufer loszutreten. Der hierbei in die Alb eingebrachte Lehm und Sand lagert sich im Kiesubstrat ab. Dadurch gibt es immer weniger geeignetes Laichsubstrat für unsere heimischen Bachforelle. Kommt es nach dem Ablaichen zu solchen Ablagerungen bedeutet dies oft den Tod tausender im Kiesubstrat abgelegter Eier und Sämlingen.

Um diesen Bedingungen entgegenzuwirken besetzt die ASG Ettlingen e.V. seit Jahren Forellenbrütlinge. Diese sind schwimmfähig und können dadurch ihren Aufenthaltsort selbst bestimmen. Auch in diesem Jahr waren unsere Gewässerwarte Nicky Lauinger und Dirk Meier im oberen Albtal unterwegs um über 12.000 solcher Bachforellensetzlinge auszusetzen. Seit Jahren tragen diese unterstützenden Besatzaktionen zu einer naturnahen Artenvielfalt der Alb bei.

Ende Mai werden im oberen Albtal bei einer Elektrobefischung durch das Regierungpräsidium Karlsruhe sowohl Fischbestand als auch Artenzusammensetzung untersucht. Wir sind gespannt und werden berichten.

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